Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 


Arbeitskreistreffen Humana Raetica

Grenzüberschreitender Austausch am 14.05.2025

Beim dritten Treffen des grenzüberschreitenden Arbeitskreises Humana Raetica im Martinsheim Mals stand der fachliche Austausch über soziale Herausforderungen, zukunftsweisende Projekte und Projektansätze im Mittelpunkt.

Ein Höhepunkt war die Vorstellung des Projekts „Hospiz macht Schule“ durch Dr. Anita Tscholl (Caritas Hospizbewegung), das Kindern Raum gibt, sich kindgerecht mit den Themen Sterben und Trauer auseinanderzusetzen. Die Rückmeldungen zeigten großes Interesse und Wertschätzung.

Dr. Karin Tschurtschenthaler, Direktorin der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, präsentierte mehrere Interreg-Terra Raetica-Projekte, u.a. zur psychosozialen Krisenbegleitung (Interreg-Projekt Open Dialogue), zur Unterstützung von Jugendlichen und Familien (Interreg-Projekt Aufwind) sowie zur Begleitung und Unterstützung von Freiwilligen (Interreg-Projekt Freiwillige in der sozialen Arbeit).

Im Rahmen des Treffens wurden mehrere Themenfelder für künftige grenzüberschreitende Projekte identifiziert. Dazu zählen die Einbindung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in freiwilliges Engagement, Angebote für Angehörige und Kolleg:innen psychisch belasteter Personen, Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, sowie der Wiederaufbau von Selbsthilfeangeboten für pflegende Angehörige. Auch Projekte zur sozialen Teilhabe im Bildungsbereich und zur Förderung von Naturerfahrungen bei Kindern mit Migrationshintergrund wurden angeregt.

Foto: Martinsheim Mals

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