Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 


Treffen des grenzüberschreitenden Arbeitskreises Humana Raetica in Imst

Im Fokus: Integration, Vielfalt & Lernunterstützung

Beim jüngsten Treffen des grenzüberschreitenden Arbeitskreises Humana Raetica trafen sich TeilnehmerInnen aus dem Vinschgau, aus Tirol und dem Unterengadin/Val Müstair im „Büro Diversität und Integration IMST“, um zentrale Themen der Integration, Diversität, Inklusion, Gemeinwesen, Lernunterstützung, Hausaufgabenhilfe und Sprachangebote weiterzuentwickeln. Gastgeberinnen waren Johanna Heumader-Schweigl und Kirsten Mayr von Miteinand in Imst sowie dem Büro für Diversität und Integration.

Johanna Heumader-Schweigl und Kirsten Mayr präsentierten beeindruckende Projekte und vielfältige Lern- und Sprachangebote für Kinder und Familien. Trotz großer Angebotsbreite bleibt klar: Sprachbarrieren und Überforderung an der Schnittstelle Eltern–Kinder–Schule betreffen längst nicht nur Familien mit Migrationsgeschichte. Eine starke Gemeinschaft braucht starke Eltern, starke Schulen und leicht zugängliche Unterstützung.

In den vier thematischen Arbeitstischen – Kindergarten, Grundschule, Mittelschule und Eltern – wurden bestehende regionale Angebote gesammelt, Wege zur Erreichung der jeweiligen Zielgruppen entwickelt, Möglichkeiten zur Einbindung von Ehrenamtlichen erarbeitet sowie Ideen für gemeinsame, nachhaltig nutzbare Strukturen formuliert. Dabei entstand ein Überblick darüber, wie Bildung, Betreuung und Gemeinschaft in der Region gemeinsam gestärkt werden können.

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