Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 


Arbeitskreis Humana Raetica tagt in Scuol

Grenzüberschreitender Austausch für eine starke Sozial- und Gesundheitsregion

Beim Treffen des Arbeitskreises Humana Raetica in Scuol (CH) stand erneut der intensive Austausch zwischen Südtirol, Tirol und dem Unterengadin im Mittelpunkt. Gastgeber war das Center da sandà Engiadina Bassa (CSEB), das als integrierte Gesundheitsregion beeindruckende Einblicke in seine über 100‑jährige Entwicklung bot. Besonders die Führung durch das Pflegeheim Chasa Puntota zeigte, wie moderne Pflege mit gegenseitiger Wertschätzung funktioniert.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung des Interreg Italien - Schweiz Großprojektes SOLIS. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau und dem Center da sandà Engiadina Bassa (CSEB), mit dem Ziel, das Thema Demenz grenzüberschreitend stärker ins Bewusstsein zu rücken, die Beratungsstellen und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige zu verbessern und personelle Ressourcen mit einem bedürfnisorientierten Ansatz langfristig zu stärken.

 

Der grenzüberschreitende Arbeitskreis (selbst ein Interreg-Kleinprojekt) bleibt ein wichtiges Netzwerk innerhalb der Terra Raetica, um voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen für periphere Regionen zu entwickeln.

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