Wie entstehen eigentlich grenzüberschreitende Tourismusprojekte? Ganz einfach: indem Touristiker und Interessierte aus unterschiedlichen Regionen regelmäßig zusammenkommen, Ideen austauschen, über den Tellerrand blicken und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten.
Genau das ist beim jüngsten Arbeitskreistreffen Tourismus Terra Raetica im Naturpark Kaunergrat passiert. Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusorganisationen aus den Bezirken Imst, Landeck, dem Vinschgau und dem Engadin nutzten den Tag, um bestehende Interreg-Projekte weiterzuentwickeln und neue Kooperationen anzudenken.
Im Mittelpunkt standen aktuelle und künftige Interreg-Projekte, die den Tourismus in der Terra Raetica nachhaltig stärken. Vorgestellt wurden unter anderem das Projekt „Venediger Mandln“, die historische Bewässerungskultur der Waale sowie die Projektidee „Land der Berge“, die die Vielfalt der Region in einer TV-Produktion sichtbar machen soll.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema barrierefreie Wanderwege. Gemeinsam wurden Möglichkeiten diskutiert, wie Naturerlebnisse künftig noch mehr Menschen zugänglich gemacht werden können.
Den Abschluss bildete eine Führung durch die neue Ausstellung im Naturparkhaus Kaunergrat, die eindrucksvoll zeigt, wie Natur, Kultur und nachhaltige Regionalentwicklung miteinander verbunden werden können.
Der Arbeitskreis Tourismus Terra Raetica zeigt einmal mehr, welchen Mehrwert regelmäßiger Austausch, Vertrauensbildung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung der Terra Raetica schaffen.