Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

WECHSEL AN DER SPITZE DES INTERREG RATES TERRA RAETICA

Emil Müller übernimmt Terra-Raetica-Vorsitz

Die Regionen Landeck, Imst, Engiadina bassa Val Müstair und Vinschgau sind seit vielen Jahren als ''Interreg Rat Terra Raetica'' eng verbunden. Dieser Zusammenschluss im Grenzgebiet Italien-Schweiz-Österreich ist auf eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit in diesem Raum ausgerichtet. Ziel der Organisation ist generell die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.


Die EU-Programmbehörden haben die positiven Ergebnisse der bisherigen Arbeit honoriert und den Interreg Rat Terra Raetica für die laufende Förderperiode mit einem fixen Budget sowie weitgehender Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der Interreg-geförderten Projekte in der Region ausgestattet. 

 

Laut Statuten des Interreg Rates Terra Raetica rotiert der Vorsitz des Interreg-Rates Terra Raetica alle zwei Jahre zwischen den Trägerorganisationen. In einem feierlichen Akt wechselte der Vorsitz des Interreg Rates am 2.Mai 2016 in den Kanton Graubünden. Emil Müller, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz der Region Engiadina Bassa Val Müstair, übernimmt in den nächsten zwei Jahren die Führung in der Terra Raetica.

 

Das Bild zeigt den neuen Vorsitzenden Emil Müller mit den früheren Vorsitzenden BG Dr.Markus Maaß (Landeck) und Bgm. Andreas Tappeiner (Vinschgau) bei der Fahnenübergabe.

 

zum Filmbeitrag von Franz Geiger

zurück