Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

PARTNERSCHAFTSVERTRAG INTERREG TERRA RAETICA UNTERZEICHNET

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken

Ideen, Projekte und Maßnahmen aus den Bereichen Natur-, Kultur- und Wirtschaft grenzübergreifend zu verbinden und weiterzuentwickeln - das ist das Ziel des Interreg-Rates, der sich aus lokalen Akteuren der Bezirke Landeck und Imst in Tirol, dem Vinschgau in Südtirol und aus der Nationalparkregion Engadin in der Schweiz zusammensetzt. Das Motto lautet: Drei Regionen  - ein Ziel.

 

Der Regionspräsident Bezirkshauptmann von Landeck Markus Maaß, der Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau Andreas Tappeiner sowie Jachen Gaudenz aus dem Engadin haben im Beisein von LH Günther Platter, seinem Südtiroler Amtskollegen Arno Kompatscher sowie dem Graubündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini Freitagabend im Hotel Belvedere in Scuol den Partnerschaftsvertrag Interreg – Terra Raetica unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wird die Zusammenarbeit des im Jahr 2007 gegründeten Interreg-Rates Terra Raetica offiziell erneuert und bis 2023 weitergeführt.

 

„Die Zahlen der vergangenen Jahre sprechen für sich: 41 Großprojekte und 63 Kleinprojekte mit einem Investitionsvolumen von 13,06 Millionen Euro und Förderungen in Höhe von 9,67 Millionen Euro wurden gemeinsam entwickelt und umgesetzt“, bilanziert LH Günther Platter.

 

Erfolgreiche Beispiele - um nur einige zu nennen - sind: Die Renovierung historischer Grenzbefestigungen am Reschenpass, das grenzüberschreitende Museumsnetz AdMuseum, Verbesserungen der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen, eine grenzüberschreitende Sommerjobbörse für junge Menschen und grenzüberschreitende Bus- und Bahnverbindungen. ''Allesamt Projekte, die von und für die Menschen der Region entwickelt wurden“, freut sich LH Platter über deren gelungene Umsetzung und fügt hinzu: '' Alle Projekte haben eines gemein: Die Regionen entscheiden selbst, wohin die Entwicklung geht, das heißt die Entscheidung und  die Verantwortung bei der Umsetzung liegt bei den Regionen''.

 

Insgesamt wird es vier Interreg-Räte im Programmgebiet Österreich-Italien geben. Dafür gibt es in Summe 11,1 Millionen Euro an EU-Fördermitteln. Darüber hinaus stehen im Interreg Österreich-Italienprogramm weitere 71 Millionen Euro für Großprojekte zur Verfügung. Foto: Regionalmanagement regioL; Abdruck honorarfreiBU: Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags: (vorne v.li.): Jachen Gaudenz (Engadin), Markus Maaß (Bezirkshauptmann Landeck) und Andreas Tappeiner (Vinschgau).(hinten v.li.): Regierungsrat Jon Domenic Parolini (Graubünden), LH Günther Platter und LH Arno Kompatscher (v.l.).

 

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