Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

EIN DICKES KUCHENSTÜCK DER EU

Tagung des Interreg Rates Terra Raetica am 1.7.2014

Erfreuliche Neuigkeiten finanzieller Natur waren beim Treffen des Interreg Rates in Landeck zu hören.  In der neuen EU-Förderperiode können die Regionen auf den CLLD-Fonds zugreifen, der annähernd 4 Mio EUR an Fördermitteln für kleine und mittelgroße Projekte umfasst. Was genau die Nachbarregionen Landeck, Vinschgau und Engadin/Val Müstair mit dem Geld machen (dürfen), steht noch nicht fest. ''Zunächst geht es darum, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln'', sagt der Präsident des Interreg Rates Terra Raetica, Dr. Markus Maaß. ''Wenn die Strategie feststeht, dann lässt sich auch das eine oder andere Projekt ableiten."''  Erfreulich sei, dass wir künftig mehr Geld für Initialzündungen und Starthilfen in der Region haben.


''Unabhängig davon sind weiterhin auch große Projekte machbar'', erläuterte Christian Stampfer vom Amt der Tiroler Landesregierung, zuständig für das Interreg-Programm Italien-Österreich. Bei der Geldverteilung unter den Interreg Regionen gelte die Spielregel: ''Aktive, engagierte Regionen bekommen mehr.'' Im nächsten Atemzug streute Stampfer Rosen: ''Die Terra Raetica ist die professionellste Region.''

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