Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

LANDWIRTSCHAFT IN DER TERRA RAETICA

Umfangreich und grenzüberschreitend informiert eine handliche Broschüre über die Landwirtschaft in der Terra Raetica über den Nutzen von bäuerlichen Dienstleistungen für die Allgemeinheit

Veranschaulicht werden in dieser Broschüre die jeweiligen Bezirke, deren Flächennutzung und Produktionsbereiche in der Land- und Forstwirtschaft. Grafiken, Bilder und Kurztexte geben einen Überblick über Betriebsgrößen, Fördermöglichkeiten, Produktpaletten, Almwirtschaft, Biologische Landwirtschaft, Direktvermarktung, Klima, Urlaub auf den Bauernhof und über die entsprechenden Ausbildungs- und Supportstrukturen. Inhaltich hat auch die Landwirtschaftskammer Tirol, der Südtiroler Bauernbund und der Bündner Bauernbund mitgearbeitet. Anhand der Broschüre kann gut nachverfolgt werden, wie viele kleinere und größere Räder ineinander greifen müssen, um die Schaffung und Erhaltung entsprechender Produktionsbedingungen zu gewährleisten. Ein Rad in diesem Zusammenspiel bildet der INTERREG-Gedanke, nämlich die Menschen in diesem Fall der Region „Terra Raetica“ grenzüberschreitend näher zu bringen und gemeinsam die Herausforderungen anzugehen. Daran arbeiten die Regionalentwicklungseinrichtungen RegioL in Landeck, Pro Engiadina Bassa in Scuol und das Regionalentwicklungszentrum in Spondinig gemeinsam mit den Projektpartnern vor Ort. Derzeit wird an den EU-Förderprogrammen und Strukturfonds für den Zeitraum 2014-2020 gefeilt. Der INTERREG-Rat Terra Raetica ist gut aufgestellt und wird sich dafür stark machen, den grenzüberschreitenden Zusammenhalt und Austausch zum Wohle der Bevölkerung des Vinschgaus, des Unterengadins Engadin und den Raum Landeck/Imst im Bereich der Landwirtschaft weiter auszubauen.

 

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