Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

IM ZEICHEN DES DOPPELTEN DREIECKS

Sitzung des INTERREG-Rates Terra Raetica in Mals

In Mals fand kürzlich auf Einladung von Bürgermeister Ulrich Veith eine weitere Sitzung des INTERREG-Rates Terra Raetica statt. Dieser Rat wurde 2007 von den Landeshauptleuten von Tirol und Südtirol und dem Graubündner Regierungsrat auf der Fürstenburg in Burgeis gegründet. Die Zielsetzung war damals und ist es weiterhin, die grenzüberschreitende Kooperation mit einem gemeinsamen Management und einer stärkeren Verzahnung der INTERREG-Projekte zwischen den beteiligten Regionen (Graubünden, Vinschgau und Bezirk Landeck) zu steigern. Da die laufende EU-Förderperiode 2007-2013 nächstes Jahr endet, ging es beim Treffen darum, die laufenden Tätigkeiten und Projekte vorzustellen, aber auch einen Ausblick auf die kommende Förderperiode 2014- 2020 zu unternehmen. Neben der Management- und Koordinierungstätigkeit hat sich der Rat besonders um den Erhalt eines INTERREG-Kleinprojektefonds bemüht und auch zugesprochen bekommen. 45 Projekte mit einem Gesamt-volumen von 500.000 Euro konnten mit Mitteln aus diesem Fonds bereits umgesetzt werden. Für die Einreichung und Durchführung von großen, umfassenden INTERREG.-Projekten ITA-SUI und ITA-AUT hat sich die Bildung der Arbeitskreise „natura raetica/humana raetica/cultura raetica“ Tourismus und Verkehr besonders bewährt, indem durch die Koordinierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte beträchtliche Fördermittel in Höhe von mehreren Millionen Euro in die Region flossen. Über die voraussichtlich inhaltliche und räumliche Ausrichtung der EU-Förderperiode 2014-2020  berichteten Vertreter der nationalen Verwaltungsbehörden aus Bozen, Innsbruck und Chur und stellten den bisherigen Tätigkeiten des Rates ein gutes Zeugnis aus.

 

Bilder Sitzung

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