Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

INTERREG RAT ZU GAST IM VINSCHGAU

10.September in Laas

Am 10. September 2011 trafen sich an die 150 Vertreter der Regionen Landeck, Imst, Vinschgau, Engadin und Münstertal auf Einladung von Bezirkspräsident Bgm. Andreas Tappeiner in Laas im Vinschgau.

 

Die Landecker Delegation mit zahlreichen Bürgermeistern und Projektverantwortlichen wurde angeführt von LA Bgm. Toni Mattle, regioL Obmann Bgm. Bertl Stenico und BH- Stv. Mag. Siegmund Geiger.

 

LH Luis Durnwalder und der Graubündner Regierungsrat Hans-Jörg Trachsel blickten in ihren Festansprachen auf einen erfolgreiche Förderperiode 2007-11 im Grenzgebiet ITA-CH-Ö zurück und ermunterten die beteiligten Regionalvereine diesen Weg fortzusetzen. Insgesamt wurden im Grenzraum in den Interreg-Förderprogrammen Projekte im Ausmaß von 14 Mio. Euro umgesetzt, davon allein 8 Mio. in den Bezirken Landeck und Imst.

 

DI Christian Stampfer vom Amt der Tiroler Landesregierung freute sich über die Entwicklung den der Interreg-Rat Terra Raetica genommen hat: "Durch die Gründung der grenzüberschreitenden Projektgruppen und durch die Einrichtung des Kleinprojektefonds konnte eine Entwicklung von unten eingeleitet werden, die jetzt ihre ersten Früchte trägt".

 

Insgesamt 30 Kleinprojekte wie z.B. Qualifizierungskurse für Tourismusmitarbeiter und 10 Großprojekte wie z.B. die Sanierung der Burganlage von Altfinstermünz konnten in Angriff genommen werden.

 

"Die Förderungen kommen bei den Menschen in der Grenzregion an und auch die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist", so Bgm. Tappeiner. 'Nicht umsonst wird der Interreg-Rat Terra Raetica von der europäischen Union bei einer Veranstaltung in Monastir bei Treviso (ITA) am 20.Oktober 2011 als Best-Practice Modell präsentiert"

 

Pressemeldung in den Landecker Bezirksblättern Link

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