Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

ZUKUNFT DER ALMEN SICHERN

am 5.August trafen sich die bäuerlichen Vertreter auf der Alpe Dias bei Kappl

Zukunft der Almen sichern

Seit dem Jahre 2011 treffen sich die Almverantwortlichen der Terra Raetica abwechselnd im Engadin, im Vinschgau, im Bezirk Landeck oder im Bezirk Imst. Das mittlerweile sechste Treffen dieser Art fand im Paznaun statt.
Die Almbegegnung 2017 hat nichts an Zugkraft verloren. Auf der Alpe Dias trafen sich rund 90 Bauern und deren Standesvertretung zur Almbegegnung der Terra-Raetica-Region, organisiert vom Regionalmanagement RegioL und regionalen Verbänden. Ziel war der Meinungs- und Erfahrungsaustausch, diskutiert wurde über mögliche grenzüberschreitende Projekte. „Die gemeinsame Zusammenarbeit soll auch in Zukunft weiter ausgebaut werden“, betonte der Gastgeber Bezirkskammerobmann Elmar Monz. Das Team der Alpe Dias, sowie die Bäuerinnen und die Jungbauernschaft/Landjugend von Kappl verwöhnten die Teilnehmer mit typischer Almkost und überzeugten mit ihrer Gastfreundschaft. 
''Wir stehen vor der Herausforderung, unsere viehhaltenden Betriebe und damit die Zukunft der Almwirtschaft zu sichern'', erklärte Landecks Bezirksbauernchef Elmar Monz. Im Oberland und Vinschgau sei die Zahl der viehhaltenden Betriebe rückläufig. Nur die Engadiner Zunft sei von dieser Entwicklung bisher nicht betroffen.
Er konnte aber auch ERfreuliches berichten. ""die großen Investitionen in die Almbetriebe, die vor Ort produzieren, haben sich gelohnt. Butter und Käse haben höchste Qualität. Weil die Nachfrage steigt, erzielen wir höhere Preise als noch vor zwei Jahren.''
Das grenzüberschreitende Treffen hat sich al Plattform für Know-How-Austausch bewährt. Für die Veranstaltung gibt es einen Reisekostenzuschuss aus dem Interreg-Kleinprojektefonds.

 

Zum Filmbeitrag

Zum Zeitungsbericht im Vinschger Wind 

 

Titelbild:  die alte Alpe Dias, Copyright BDA, Bettina Neubauer-Pregl
im Bild: der Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Landeck, Elmar Monz, bei seiner Ansprache

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