Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

OPTIMALE SPORTLICHE WEITERENTWICKLUNG

INTERREG-Projekt „Präventives Leistungstraining“ zur Erhaltung der Gesundheit und die optimale sportliche Weiterentwicklung durch präventive Maßnahmen vorgestellt.

Präventives Leistungstraining

Seit 20 Jahren gibt es eine gelebte Partnerschaft zwischen dem Schigymnasium Stams und dem Oberschulzentrum Mals, meinte Arno Staudacher, der Direktor des Schigymnasiums bei einer Pressekonferenz in Mals. Wie Werner Oberthaler, der Direktor des Oberschulzentrums ausführte, will man nun diese lange Zusammenarbeit durch ein Interreg-Projekt noch ausbauen und intensivieren. Bei diesem EU-Projekt „Präventives Leistungstraining“ geht es um die Erhaltung der Gesundheit und die optimale sportliche Weiterentwicklung durch präventive Maßnahmen. Markus Klotz, der Koordinator des Projektes, erläuterte, dass in den kommenden drei Jahren ein orthopädisches, physiotherapeutisches und mentales Screening durchgeführt werden soll und noch mehr Wert auf die Ernährungslehre gemacht wird. Zweimal im Jahr soll in allen Klassen der Sportoberschule eine entsprechende Untersuchung durchgeführt werden. Diese Daten werden in einer Datenbank erhoben und als Grundlage für die Trainingsplanung verwendet. Durch diese Maßnahmen hofft man das Verletzungsrisiko zu minimieren, aber auch einem möglichen Karriereknick und einem Schulabbruch entgegenzuwirken. Durch Experten von außen wie Sportmediziner und Mentaltrainer soll das erreicht werde. Das Schigymnasium Stams hat diesbezüglich bereits Erfahrungen gesammelt und Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck durchgeführt. Nun soll grenzüberschreitend zusammengearbeitet, die Daten ausgetauscht und die verschiedenen Trainingserfahrungen optimiert werden. Die Umsetzung des Projektes kostet rund 150.000 Euro. 20 Prozent davon muss der Projektträger selbst aufbringen. Unterstützt und begleitet wird das Projekt von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung.

 

Bildunterschrift: 

Die drei Spartenleiter in der Sportoberschule: Veit Angerer, Manuel Horrer und Roland Brenner, der Projekt-Koordinator Markus Klotz, Arno Staudacher, der Direktor des Schigymnasiums Stams, Friedrich Sapelza von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung und Werner Oberthaler, der Direktor des Oberschulzentrums Mals

zurück