Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

03.08.2018

Terra Raetica Almtag 2018

Sehr großes Interesse bei den 7. Terra Raetica Almbegegnung am 3. August 2018 auf der Prader Alm im Vinschgau

120 Bäuerinnen und Bauern sowie bäuerliche Vertreter aus der gesamten Terra-Raetica-Region, so viele wie noch nie, trafen sich zu Erfahrungsaustausch auf der Prader Alm im Vinschgau.
Heuer führten die „Almbegegnungen“ in ein Gebiet, in dem sich die Landwirtschaft ganz besonders im Umbruch (Umstellung von Viehwirtschaft auf pflanzliche Kulturen wie Obst und Gemüse) befindet. Nach der Alm-Vorstellung diskutierte die Runde über die anstehenden Herausforderungen der Almwirtschaft im Spannungsfeld der Umstrukturierung sowie Veränderungen in der Landwirtschaft. Am Weg zur Alm erläuterten Geschichtskundige vor einer gewaltigen Bergkulisse die parallel verlaufende „Ortlerfront“ vom 1. Weltkrieg. Abgerundet wurde das Programm durch die Besichtigung der Obst- und Gemüsegenossenschaft OVEG in Prad und damit spannte sich der Bogen von der extensiven Almwirtschaft zur intensiven Landwirtschaft im Vinschgau bei dieser Tagung. Es wurde intensiv miteinander diskutiert und auch über grenzüberschreitende Projekte philosophiert. Das Team der Prader Alm verwöhnte mit schmackhaften Almkäse-Kostproben. Die „Almbegegnungen 2018“ endete mit dem Bekenntnis der Regionsvertreter zur Fortsetzung der grenzüberschreitenden Kooperationen und Weiterführung der gemeinsamen Projektarbeit.

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