Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 


Cultura Raetica trifft BASIS

Der Arbeitskreis Cultura raetica organisierte eine Exkursion und Wissensaustausch in die BASIS - Raum für Wirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales in Schlanders

BASIS - Raum für Wirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales in Schlanders war kürzlich Ort einer Cultura Raetica Exkursion. Die Excursionen Cultura Raetica werden vom Arbeitskreis cultura raetica in der laufenden Programmperiode organisiert und dienen dem inhaltlichen und gesellschaftlichen Austausch im Dreiländereck. Nach Schnalstal, Scuol war heuer die BASIS in Schlanders Ziel der Exkursion. Dabei besichtigten die TeilnehmerInnen die ehemalige Drusus-Kaserne in Schlanders. 
Im oberen Stock des Gebäudes befindet sich der geteilte Arbeitsplatz, der sogenannte Coworking Space. Gleich daneben ist der Gesellschaftsraum Salotto, der Seminarraum und vier temporäre Projektwohnungen. Im unteren Stock befindet sich der praktische Bereich. Die offenen Werk-, Verarbeitungs- und Produktionsräume bieten genügend Platz und geeignete Maschinen zum Reparieren, Entwickeln und den Bau von Prototypen. Ein weiterer Teil des Gebäudes ist dem Wissenstransfer und der Begegnung gewidmet und beinhaltet einen großzügigen Veranstaltungsraum, das sogenannte KASINO. Der Fokus liegt in der Förderung von transsektoralem und interkulturellem Denken hinsichtlich persönlicher sowie gemeinnütziger Entfaltung, internationaler Vernetzung und Kooperation. BASIS Vinschgau Venosta schafft durch die Nachnutzung der ehemaligen "Palazzina Servizi" Freiräume für Kreativität, Experimente und zeitgerechte Arbeitsweisen und versucht die Bevölkerung zur aktiven Gestaltung ihres Lebens- und Wirtschaftsraumes zu motivieren. Hannes Götsch erläuterte die Inhalte und Konzepte, Fabi Ludwig organisierte im Salotto einen herbstlichen Gaumenschmaus mit lokalen Produkten und Kastanien. 

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