Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

TERRA RAETICA ALMBEGEGNUNG

Samstag, 25. Juni 2016

Alljährlich treffen sich die bäuerlichen Vertreter zur Terra Raetica Almbegegnung; abwechselnd im Tiroler Oberland, im Vinschgau und im Engadin/Val Müstair. Ziel ist es, die verschiedenen Betriebsweisen sowie deren Akteure kennen zu lernen und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Die Treffen werden in Abstimmung zwischen den Landwirtschaftskammern und den Regionalmanagements organisiert und durchgeführt.


Gampe Thaya
Die 5. Almbegegnung im Rahmen dieses Projektes hat am 25.06.2016 auf der Alm Gampe Thaya im Ötztal stattgefunden. Im Jahr 2014 wurde die Almwirtschaft Gampe Thaya mit dem Gütesiegel der Genuss Region Österreich "Genuss Hütte" ausgezeichnet. Als erste Genuss Hütte des Ötztals werden für die Gerichte vorwiegend ausgezeichnete Lebensmittel aus der Region verwendet. Bei herrlichem Wetter erhielten die Teilnehmer aus dem Dreiländereck Einblicke in die in Privatbesitz befindliche Alpe Gampe Thaya. Die Inhaber Andreas Gstrein und Jakob Prantl  berichteten über die Rahmenbedingungen im Ötztal, speziell in Sölden, und erklärten uns eindrucksvoll die nachhaltige Wirtschaftsweise. Beim anschließenden Erfahrungsaustausch konnten die Almgerichte verköstigt werden.
Die Almbegegnung 2016 endete mit dem Bekenntnis der Regionsvertreter zur Fortsetzung der grenzüberschreitenden Kooperationen und Weiterführung der gemeinsamen Projektarbeit.

zurück