Willkommen im Rätischen Dreieck

Als Terra Raetica (rätisches Land) bezeichnete man zur Zeit der Römer die kulturelle Gemeinschaft mehrer Völker des Alpenraumes.

Heute gewinnt die Terra Raetica ein neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien rücken wieder näher zusammen. Am 19.12.2007 haben die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol und der Graubünder Regierungsrat in einem feierlichen Akt die Gründung des Interreg Rates Terra Raetica beschlossen. Die Zielsetzung sei eine verstärkte grenzüberschreitende Kooperation mit einem einzigen gemeinsamen Management durch den Interreg-Rat und mit einer stärkeren Verzahnung der Interreg-Projekte zwischen den beteiligten Regionen bzw. Ländern.

 

PROJEKTABSCHLUSS LWL TERRA RAETICA

grenzüberschreitender Ausbau der Lichtwellenleiter-Technologie

grenzüberschreitender Ausbau der Lichtwellenleiter-Technologie

Unter der Schirmherrschaft des Lantech Innovationszentrums wurde in den letzten anderthalb Jahren die technische Machbarkeit von LWL-Verbindungen über die Staatsgrenzen hinweg überprüft und die Kosten hiefür ermittelt. Dabei ging es einerseits um eine Anbindung  von der Ortszentrale Pfunds zur Ortszentrale Nauders und weiter nach Graun (Staatsgrenze Südtirol). Weiters um eine Anbindung von der Ortszentrale Pfunds über den Weiler Schalkl nach Vinadi und Scuol (Schweiz). Als zusätzliche Variante für eine regionale Anbindung des Bezirks Landeck und Dem Engadin durch eine LWL-Verbindung über Ischgl und Samnaun.

Mit der Erstellung des Konzeptes, das über den Interreg-Kleinprojektefonds gefördert wird, wurde die im Lantech ansässige Firma ''LWL Competence Center Ing. Walter Handle'' beauftragt. 

Inzwischen liegt das fertige Papier vor und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Durch die Kommunikation mit den Projektpartnern und Infrastrukturbesitzern konnte viel mehr erreicht werden als zuerst gedacht. Hierzu gehört z.B. die LWL-Anbindung der Gemeinde Spiss über die EW Samnaun, das Zusammenführer der Provider tirolnet gmbh mit den EE Energia Engiadina uvm.  Alle Beteiligten haben sich übereinstimmend dafür ausgesprochen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch künftig zu intensivieren. 

Stolz über das Projekt zeigt sich auch Lantech-Geschäftsführer Dr. Siegfried Gohm: ''Die LWL-Strecken, die in diesem Projekt geplant wurden befinden sich bereits in der Umsetzung.''

Bildnachweis: bmlfuw.gv.at

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